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Folgen des Überfalls


Als i(s)ch wirrä ufgewacht bin, laach i(s)ch entkladet in de Rejepfitz, nur die Strimp hodd i(s)ch noch oa. Newä mä stoande ma Fraa un ma zwaa Kinnä, die      mi(s)ch oagrinste.
“Dass duh en großä Spinnä bist, wusst i(s)ch schun immä. Awer des is noch long koan Grund si(s)ch nacki(s)cht im Schloamm zu wälze“, brabbelte se mit vowuffsvolle Tonfall.
“I(s)ch kann nix defir, i(s)ch bin iwäfalle worn,“ vädeidi(s)chte i(s)ch mi(s)ch. “Zick di(s)ch oa, in verzi(s)ch Minnute isses beraats dunkel“.
I(s)ch suchte meu Klamotte zusoamme, fast Alles wor noch doa, die Unnerhos,die Schuh, die Hos und meu Jack, blooß moa Häm wor weg. Vielaacht wor des des Eunzi(s)che, was däm Reiber gebasst hodd.
Vo unserm Haus moante dann ma Fraa:“Also, so babbi(s)ch loss i(s)ch
di(s)ch net in die Stubb. Geh zur Terrass, die Kinnä solle di(s)ch abspritze.“
        Marie(s)che un de Macko häm vor Freid gejuweld un hippte in frei-
di(s)cher Äwartung zum Schuppe und holte de Gaddeschlauch, während
i(s)ch meu Sache aaszog.“De Vadder wird wirrämoal abspritzt“, gluckste de
Macko.      Marie(s)che hodd dann en schaffe Wasserstrohl uf mi(s)ch geri(s)cht
un wollt gor net mä ufheern.     „Jetz longst awä,“ heb i(s)ch zu ihr gesoat,“i(s)ch bin sauwä genuch. Heer uf!“   „He(s)cher nuff?,“ fraachte se grinsend un spritzte im meu Gesi(s)cht.


Dann erschien aach noch die neigieri(s)che jung Nachbarsfraa. Sie stond am
Gaddezaun  un gaffte mi(s)ch nackte Monn oa.    „Hallo Schor(s)chi,“ rief se,
“isses widder moal sowaat? Seun sechs Woche scho widder rim?“


 

Übersetzung: Als ich wieder aufwachte, lag ich entkleidet in einer Regenpfütze, nur die Strümpfe hatte ich noch an. Neben mir standen meine Frau und meine zwei Kinder, die micht angrinsten.      „Dass du ein großer Spinner bist, wußte ich schon immer. Aber das ist noch lange kein Grund sich nackt im Schlamm zu wälzen“, sprach sie mit vorwurfsvollem Tonfall.           „Ich kann nichts dafür. Ich bin überfallen worden“, verteidigte ich mich.         „Zieh dich an, in vierzig Minuten wird es bereits dunkel.
Ich suchte meine Klamotten zusammen, fast Alles war noch da, die Unterhose, die Schuhe, die Hose und meine Jacke, bloß mein Hemd war weg. Vielleicht war das das Einzige, was dem Räuber gepasst hatte.
Vor unserem Haus meinte dann meine Frau:“Also, so schmutzig-dreckig lass ich dich nicht in die Stube (Zimmer). Geh zur Terrasse, die Kinder sollen dich abspritzen.“
Mariechen und der Marko haben vor Freude gejubelt und hüpften in freudiger Erwartung zum Schuppen und holten den Gartenschlauch, während ich meine Sachen auszog.
“Der Vater wird wieder mal abgespritzt“, gluckste der Marko.
Mariechen hat einen scharfen Wasserstrahl auf mich gerichtet und wollte gar nicht mehr aufhören.    „Jetzt langt es aber“ habe ich zu ihr gesagt, „“ich bin sauber genug. Hör auf!“
“Höher rauf?“ fragte sie grinsend und spritzte in mein Gesicht.
Dann erschien auch noch die neugierige, junge Nachbarsfrau. Sie stand am Gartenzaun und gaffte mich nackten Mann an.   „Hallo Schorchi“, rief sie, „ist es mal wieder so weit? Sind sechs Wochen schon wieder rum?“