So muss i(s)ch mit däm Hunn laafe eloa „I(s)ch muss fer heit noch Flaasch eukaafe I(s)ch wird doann mit däm Hunn noch laafe. Jetz muss i(s)ch erst in de grie Woald.“ Se fleht mi(s)ch oa, se soat, se schmollt: „Ach, i(s)ch seun joa so eloa bleiw doch noch ebbes doa.“ „Noa, de Hunn muss brubbeln un rappeln i(s)ch loss ihn net längä zappeln
Se hodd uf meu Meil(s)che ähn Kuss noch gedrickt i(s)ch bekoam keu Luft un seun fast ästickt.
Im Woald droaf i(s)ch ähn hinkend Schäfämoann, . Dä stond mit seunä schee Fraa im Toann. “ Du seun joa noch so härli(s)ch jung fer unsä Lieb seun du wie Dung. Doa kimmt ähn rei(s)chä, oaldä Knopp däm haach i(s)ch jetz uf de Kopp, Dä werd doann äh stinki(s)ch Lei(s)ch Un wä seun rei(s)ch, rei(s)ch, rei(s)ch!
Die deppe Schoafe kenne nur bleeke un bleeke I(s)ch will liewä oan die Kneipe-Theke moal ti(s)chti(s)ch lache, oanä drinke un net mit de bleed Schoaf rimhinke. Doch defier hebb i(s)ch koane Zaat Mä fählt doa die Gelä(s)chenhaat. Awä boald: Wä hämmä nemmä Lemmä un läwe fers Vägnie(s)che immä.“
So newwebei: I(s)ch seun net rei(s)ch. Des soate i(s)ch däm Moann a glei(s)ch. Awä ä mit seunäm Schäferstock uf mi(s)ch zieltä un, zim Glick, väfehltä mi(s)ch. I(s)ch dahtäm träre in de Baach, uf Kopp, Knie un Hinnern aach. Ä fiel hie un rotzte Bluud, goanz rot, erst noach zeh loang Minute worä dood. Vohä dahtä nervteedend laat jammern si(s)ch wie ähn Hannebambel oa mä klammern.
Seu Fraa die schrie un daht doann fli(s)chte, se daht im Woald i(s)ch nemmä si(s)chte. Mit nä Schäfäaxt daht i(s)ch sa Boa kappe Stickä in Hämlappe euwickle un Blut abzappe.
Des daht i(s)ch in draa Plastik-Flasch oabfille Vier Litä worns, doann waor endgildi(s)ch Stille. Wä braachte so koa deiä Flaasch zu kaafe. Hunn un i(s)ch dahte vägnie(s)cht hoam laafe.
Ma Fraa hodd ähn Kuss ufs Meil(s)che gedrickt I(s)ch bekoam keu Luft un seun fast ästickt. Aas näm Boastick daht se glaa äh Supp draas koche Fer de Hunn worn die väbliewene Schäfäknoche. Des Bluud väsor(s)chte unsern vädiente Dorscht Awä aach zu mache leckä Bluudworscht. Un: Ihr beddelnd Schnorrä kennts vägesse, des Flaasch seun scho längst all ufgegesse, ihr si(s)chti(s)ch Seifä braacht aach net zu hoffe des rot Schäfäblut seun längst gesoffe.
Übersetzung: Meine Frau hat Schmerzen im Bein So muss ich mit dem Hund laufen allein „Ich muss für heute noch Fleisch einkaufen Ich werde dann mit dem Hund noch laufen. Jetzt muss ich erst in den grünen Wald.“ Sie fleht mich an, sie sagt, sie schmollt: „Ach, ich bin ja so allein Bleib doch noch etwas da.“ „Nein, der Hund muss scheißen und pinkeln Ich lass ihn nicht länger zappeln.“ Sie hatte auf mein Mäulchen noch nen Kuss gedrückt Ich bekam kaum Luft und bin fast erstickt
Im Wald traf ich einen hinkenden Schäfersmann der stand mit seiner schönen Frau im Tann. „Du bist ja noch so herrlich jung, für unsere Liebe bist du wie Dung. Da kommt ein reicher alter Knopf dem hau ich jetzt auf den Kopf. Der wird dann eine stinkig Leich und wir sind reich, reich, reich!
Die deppen Schafe können nur blöken, blöken Ich will lieber an die Kneipentheke, mal tüchtig lachen, einen trinken und nicht mit den blöden Schafen rumhinken. Doch dafür hab ich keine Zeit Mir fehlt da die Gelegenheit Aber bald: Wir haben nicht mehr Lämmer Und leben für´s Vergnügen immer.“
So nebenbei: Ich bin nicht reich Das sagte ich dem Mann auch gleich. Aber mit seinem Schäferstock auf mich zielte er und, zum Glück, verfehlte er mich. Ich tat ihm treten in den Bauch, Auf Kopf, Knie und Hintern auch. Er fiel hin und rotzte Blut, ganz rot, Erst nach zehn langen Minuten war er tod. Vorher tat er nervtödent laut jammern sich wie ein Schwächling an mir klammern.
Seine Frau die schrie und tat dann flüchten, sie tat im Wald ich nicht mehr sichten. Mit einer Schäferaxt tat ich sein Bein kappen Stücke in Hemdlappen einwickeln und Blut abzapfen Das tat ich in drei Plastikflaschen abfüllen Vier Liter warn´s, dann war entgültig Stlle. Wir brauchten so kein teures Fleisch kaufen Hund und ich taten vergnügt heimlaufen.
Meine Frau hatte einen Kuss auf´s Mäulchen gedrückt ich bekam kaum Luft und bin fast erstickt. Aus nem Beinstück tat sie gleich eine Suppe draus kochen Für den Hund waren die verbliebenen Schäferknochen Das Blut versorgte unseren verdienten Durst aber auch zu machen leckere Blutwurst.
Und: Ihr bettelnden Schnorrer könnt´s gleich vergessen