De agil Fabrikoant will ti(s)chti(s)ch fabriziern un net mied un schlaff uf de Schlow-Deck stiern. Aas seun Hern duhn kreativ Ideen sprieße Die Blitzgedoanke nur so donnern un schieße. „Mä misst de Leit ebbes väkaafe wofir all Beklobbte in die Läde laafe“, soatä zim waase Maddin fasziniert, „des wärn besunnere Steck, die i(s)ch fabriziert. Bunte, schlichte, dicke, dinne, alle Sorte, die jedä koann kaafe oan alle Orte.“
De waase Maddin guckt västert, entsetzt „Welc(s)ch bleedä Forz hodd deun Hern väsetzt? Woas häm solch Steck iwähaapt fer´n Nutze, willsde nur profitgeil die Leit väuhze?“ De Fabrikoant wor dor(s)ch die Wortt net empeert solch Sätz hoddä scho sä oft geheert. „Jedä werkli(s)ch galoante Edelmoann hodd Steck, soviel ä nur droache koann. Net nur Edle, aach Junge, Oalde, alle Leit wolle sehnli(s)chst die Steck, jetzt und heit.
Nadierlich wisse des die Maaste bishä noch net Des werd eugeimpft dor(s)ch Medje,a internet. In Stedt un Derfä läwe genuch vo de Deppe Die mä koann noach Herzenslust ri(s)chti(s)ch neppe.“ De sonst friedli(s)ch Maddin hodd gegrollt: „Du geheerst väjoagt in de eusoamste Wolld! Schdinkstiffel, Lumbeseckel! Albern Posseforzä! Widdäli(s)chä Allmoi! Geldgieri(s)ch Leitväuhzä! Woas du doa vohosd geheert uf´s Strengste väboode, du zi(s)chtest nur Bleedels un Konsumidiote!“
Übersetzung:
Der agile Fabrikant will tüchtig fabrizieren und nicht müde und schlaff auf die Schlafdecke stieren. Aus seinem Gehirn tun kreative Ideen sprießen, Blitzgedanken nur so donnern und schießen. „Man müsste den Leuten etwas verkaufen wofür alle Bekloppten in die Läden laufen“, sagt er zum weisen Martin fasziniert, „das wär´n besondere Stöcke, die ich fabriziert. Bunte, schlichte, dicke, dünne, alle Sorten, die jeder kann kaufen an allen Orten.“
Der weise Martin guckt verstört, entsetzt: „Welch blöder Furz hat dein Gehirn versetzt? Was haben solche Stöcke überhaupt einen Nutzen, willst du nur profitgeil die Leute veruhzen?“ Der Fabrikant war durch die Worte nicht empört, solche Sätze hatte er schon sehr oft gehört. „Jeder wirkliche galante Edelmann hat Stöcke, soviel er nur tragen kann. Nicht nur Edle, auch Junge, Alte, alle Leute wollen sehnlichst die Stöcke, jetzt und heute.
Natürlich wissen das die Meisten bisher noch net (nicht) Das wird eingeimpft durch Medien, auch internet. In Städten und Dörfern leben genug von den Deppen, die man kann nach Herzenslust richtig neppen.“ Da hat der sonst friedliche Martin gegrollt: „Du gehörst verjagt in den einsamsten Wald! Stinkstiefel, Widerling! Alberner Possenfurzer! Widerlicher Egoist! Geldgieriger Leute-Veruhzer! (veruhzen:veralbern) Was du vorhast gehört aufs Strengste verboten, du züchtest nur Blödels und Konsumidioten!“