Annalena Baerbock, Fanclub


„Bolitikä misse doamit re(s)chne, doass se net des goanse Läwe ihre Ämtä behoalte kenne“, babbelte Klausi, unser Scheff-Filosoof un Dorffdi(s)chtä, „des duht nadierli(s)ch aach fer unsre jeddsi(s)che Aaßeminnisdärin    Annalena Baerbock   gelde.
Die Froag is, woas duht doann die Fraa noch mache. Se duht joa doann hee(s)chst woahrscheunli(s)ch mä Zaat hobbe."
„So isses“, moante aach Heunä, unsä Koampfdrinkä, „die kennt doann heifi(s)chä ach moal die Kneip besuche un si(s)ch voll laafe loasse.“
„Noa joa“, wie(s)chte i(s)ch moan Kopp iwälä(s)chend hie un hä, „des duht vielaa(s)cht net uubedingt ihre Wiensch äfille. Awä se kennt beginne Bi(s)chä zu schreiwe, zim Baaschpiel Kinnäbi(s)chä...iwä Woald- un Wiesefeen un iwä kloane Mäd(s)chä, die si(s)ch in Dreem suhle, woas Hee(s)cheres zu wern, doass zim Baaschpiel eune schmä(s)chdi(s)che Troampolinhippärin
soddsjoal ufschtei(s)che duht un sogoar Aaßeminnisdärin vun Deitschloand werd.“

„Kennt so kimme“, nickte i(s)ch, „die Annalena misste noch defier Sor(s)che draache, doass si(s)ch , äksdra fer se, Fänklubbs bilde.
Vielaa(s)cht äksisdiert doann aach eun Väeu mit däm Noam    Bergschträßä Fänklubb Annalena Baerbock.

Doamit diese Gruppierung aach mit guutä Laun väsor(s)cht is, misste die Fraa aach moal hier zur Bergschtroas hietigern un ihre jingste Oahängärinne besuche in eum Seehmä Kinnägadde mit däm Schpiddsnoam  Genesungsbor(s)ch fer
Giftzwer(s)che.

Dordd duht doann eune kloa Kinnägrupp eun Säkszaalä,mä orrä wäni(s)chä gut gekoannt, vodraache:

A Worte 1.mp3 (342.3KB)
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Wä liebe di(s)ch sä, Annalena,
du bist alleweil fer uns da.
Du bist unsä wärmend Sunnescheun,
machst Härdds un Seel feun un reun.
Trallali, trallala
des Läwe is doch wunnäbaa.

Diesän Vers hodd doann die Seehmä Dorffdi(s)chtärin Walli gereumt. Eun juugendli(s)chä Fän mit dän Noam Ramses tri(s)chtert des de Kinnä eu.
„Mäd(s)chä derffe si(s)ch vun de Buhwe net unnäkriehe loasse“, duht Annalena emfehle un mit eum Blick uf Ramses reumt se:

A Worte 2.mp3 (283.0KB)
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„Junge Männä misse de Mäd(s)chä diene,
aach wenn se mache saure Miene.
Die Biene wern doann oan se denke
un mit lieb Kiss(s)chä beschenke.
Holdili, holdilo
so seun all des Läwens froh.“

„Die Fraa Baerbock koann doch koa hessisch babble“, kridisierte Laura, „se hodd noch nie in diesä Gejend gewohnt.“
„Schtimmt schun“, nickte i(s)ch, „awä i(s)ch hebb Folgendes hier baa unsre Dreffe heifi(s)chä gesoat, i(s)ch hebb hoalt des uf Hessisch gesoat, doamit aach die Begriffs-
schduddsichere unnä uns des väschtehe.“
„So isses“, daht i(s)ch waatähie bekräfdi(s)che, „beschtimmt duht doann die Annalena noch äwähne, joa voschlaache:  Baa eunä Oagelä(s)chehaat hobbe die Buhwe awä ei(s)ch woas voraas, die Mäd(s)chä duhn viel wäni(s)chä Bewä(s)chung un Schpordd dreiwe. Des muss si(s)ch uubedingt ännern.“
Klausi reumte dezu:

A Worte 3.mp3 (441.01KB)
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„Annalena sollte Kinnäbuchautorin wern
genie(s)chend Grips hodde se joa im Hern.
Iwä Woald- un Wiesefeen soll se schee di(s)chte,
iwä Mäd(s)che, die wo Schpordd dreiwe, beri(s)chte.
Die Buhwe wern se doann bewunnern, reschpektvull
wenn se uffen Troampolin hippe ar(s)ch effektvull.“

„Also, diese Fraa hodd joa unsern Scheff-Filosoof Klausi un unsern Schor(s)chi wohl ar(s)ch be..eudruckt, eire Schpri(s)ch   fer un iwwä se     äscheune mä ebbes geschleumt vo“, daht Lena froddseln.
„Moag seun“, musste Klausi zugewwe, „wä hobbe nix geje diese Fraa euzuwenne, obwohl se aach gewisse Macke hodd, wie dor(s)chgängig jedä iksbeliebi(s)che annä Mensch aach.
Wunnä derffe mä schließli(s)ch nie äwadde.“


Übersetzung: „Politiker müssen damit rechnen, dass sie nicht das ganze Leben ihre Ämter behalten können“, schwätzte Klausi, unser Chef-Filosof und Dorfdichter, „das gilt natürlich auch für unsere jetzige Außenministerin  Annalena Baerbock.
Die Frage ist was macht die Frau dann noch. Sie hat dann sehr wahrscheinlich viel mehr Zeit.“
„So ist es“, meinte auch Heiner, unser Kampftrinker, „sie könnte dann häufiger auch mal die Kneipe besuchen und sich voll laufen lassen.“
„Na ja“, wiegte ich meinen Kopf überlegend hin und her, „das wird vielleicht nicht unbedingt ihre Wünsche erfüllen. Aber sie könnte beginnen Bücher zu schreiben, zum Beispiel Kinderbücher....über Wald- und Wiesenfeen und über kleine Mädchen, die sich in Träumen suhlen, was Höheres zu werden, dass zum Beispiel eine schmächtige Trampolin-
springerin sozial aufsteigt und sogar Außenmininsterin von Deutschland wird.“
„Könnte so kommen“, nickte ich, „die Annalena müsste noch dafür Sorge tragen, dass sich, extra für sie, Fanclubs bilden. Vielleicht existiert dann auch ein Verein mit dem Namen  Bergsträßer Fanclub  Annalena Baerbock.
Damit diese Grupierung auch mit guter Laune versorgt ist, müsste die Frau auch mal hier zur Bergstraße tigern und ihre jüngsten Anhängerinnen in einem Seeheimer Kindergarten mit den Spitznamen  Genesungsburg für Giftzwerge, besuchen.
Dort trägt dann eine kleine Kindergruppe einen Sechszeiler vor, mehr oder weniger gut gekonnt:
Wir lieben dich sehr, Annalena,
du bist immer für uns da.
Du bist unser wärmend Sonnenschein
machst Herz und Seele fein und rein.
Trallali, trallala
das Leben ist doch wunderbar.

Diesen Vers hat dann die Seeheimer Dorfdichterin Walli gereimt. Ein jugendlicher Fan mit den Namen Ramses trichtert das den Kindern ein.
„Mädchen dürfen sich von den Buben nicht unterkriegen lassen“,emphielt Annalena und mit einem Blick auf Ramses reimt sie:

„Junge Männer müssen den Mädchen dienen,
auch wenn sie zeigen saure Mienen.
Die Bienen werden dann an sie denken
und mit lieben Küsschen beschenken.
Holdili, holdilo
so sind alle des Lebens froh.“

„Die Frau Barbock kann doch kein hessisch schwätzen“, kritisierte Laura, „sie hat noch nie in dieser Gegend gewohnt.“
„Stimmt schon“, nickte ich, „aber ich hab bei unseren Treffen häufiger gesagt, ich sagte das halt auf hessisch, damit auch die Begriffsstutzigeren unter uns das verstehen.“
„So ist es“, bestätigte ich weiterhin, „bestimmt wird die Annalena noch erwähnen, ja vor-
schlagen: Bei einer Angelegenheit haben die Buben aber euch was voraus, die Mädchen treiben viel weniger Bewegung oder Sport. Das muss sich unbedingt ändern.“
Klausi reimte dazu:
„Annalena sollte Kinderbuchautorin werden
genügend Grips hat sie ja im Hirn.
Über Wald- und Wiesenfeen soll sie schön dichten,
über Mädchen, die Sport treiben, berichten.
Die Buben werden sie dann bewundern, respektvoll,
wenn sie auf den Trampolin springen sehr effektvoll.“

„Also, diese Frau hat ja unseren Chef-Filsofen Klausi und unseren Schorschi wohl stark beeindruckt, eure Sprüche  für und über sie  erscheinen mir etwas zu sehr geschleimt “, frotzelte Lena.
„Mag sein“, musste Klausizugeben, „wir haben nichts gegen diese Frau einzuwenden, obwohl sie auch gewisse Macken hat, wie durchgängig jeder x-beliebige andere Mensch auch. Wunder dürfen wir schließlich nie erwarten.“