Grillparty 

 

Ich schlennerte dor(s)chs Dorff. Die Meyers feierte eune Paati im Gadde, de Duft vo Bratworscht un gewerzte Kottletts stie(s)ch in meu Noas. Oanä de Gest fillte seu Gloas mit Bier aasäm Fass.

Sehnsie(s)chdi(s)ch guckte i(s)ch zu, `s wor haaß un meu Kehl drocke.

Schor(s)chi,kimm zu uns“, rief jemoand, „ess woas Gegrilltes, du seun joa schun oam Vähungern un duhst  so gieri(s)ch gucke.“

Hungä hebb i(s)ch net“, rief i(s)ch denne zu, „awä äh Bier(s)che dor(s)ch meu Kehl fließe zu losse kennt mä schun gefalle.“

I(s)ch gesellte mi(s)ch zu dä Gesellschaft un ähielt aach glaa des Äwinschte.  

 

                           „I(s)ch will net beiße in die Worscht

                            hebb awä ähn grooße Dorscht“,      reumte i(s)ch.

`S worn aach Kinnä debaa. Vom Noachbargadde rief ähn zwelfjähri(s)chä Bu: „Svenni, kimmsde ribbä zu mä, wä wolle doch oam Kompjutä hocke un Siddifaidä spiele?“ 

Des geht jetz werkli(s)ch net“, rief de Svenni zurick, „de Grill seun noch voll.“

 

 

Übersetzung:Ich schlenderte durch`s Dorf. Die Meyers feierten eine Party im Garten, der Duft von Bratwurst und gewürzten Kottelettes stieg in meine Nase. Einer der Gäste füllte sein Glas mit Bier aus dem Fass. Sehnsüchtig guckte ich zu, `s war heiß und meine Kehle trocken.

Schorschi, komm zu uns“, rief jemand, „iss was Gegrilltes, du bist ja schon am Verhungern und guckst so gierig.“

Hunger hab ich nicht“, rief ich ihnen zu, „aber ein Bierchen durch meine Kehle fließen zu lassen könnte mir schon gefallen.“

Ich gesellte mich zu der Gesellschaft und erhielt auch gleich das Erwünschte.

                              „Ich will nicht beißen in die Wurst

                               hab aber einen großen Durst“,    reimte ich.

`S waren auch Kinder dabei. Vom Nachbargarten rief ein zwölfjähriger Junge: „Svenni, kommst durüber zu mir, wir wollen doch am Computer sitzen und Cityfighter spielen?“

Das geht jetzt wirklich nicht“, rief der Svenni zurück, „der Grill ist noch voll.“